Laizisten unterstützen - ewige Petition unterzeichnen

stern.de: Kirche und Geld - Die blühenden Finanzen des Vatikans
Geschrieben von Matthias   
Freitag, 7. September 2007

Über finanzielle Probleme kann die katholische Kirche in Italien nicht klagen - dank Steuerbefreiung, Spendenrekord und Kirchensteuer. Ums Geld kümmern sich Top-Manager. Doch auf Forderungen nach mehr Transparenz reagiert der Vatikan gereizt.

Unter den Zinnen und Zacken der Dolomiten, oberhalb des mondänen Bergdorfes Cortina d'Ampezzo bewohnt der Orden der Ursulinen ein restauriertes, ehemaliges Hotel aus der Jahrhundertwende. Im Winter unterrichten die Nonnen Gymnasiasten in ihren Räumen, im Sommer bieten sie 57 Fremdenzimmer und fünf Appartments an. Die Übernachtung kostet schlappe 55 Euro. Die Ursulinen können niedrige Preise anbieten, denn sie verbinden Kommerzielles mit Religiösem und somit ist ihr Haus von der Grundsteuer befreit.

[...]

>> Weiterlesen im Original

 

 
Österreich: Schwulen-"Heiler" und Exorzist beim Kongress der Psychiater
Geschrieben von Matthias   
Donnerstag, 6. September 2007

DerStandard

Ein Kongress sorgt für Ärger: In Graz wollen Psychiater mit Religionsvertretern besprechen, wie man Schwule und Lesben "heilt"

Bei einem hochkarätigen Kongress im Oktober in Graz wollen Psychiater mit Religionsvertretern darüber diskutieren, wie man Schwule und Lesben "heilt" und ob Psychosen nicht auch übernatürliche Ursachen haben könnten. Homosexuelle und Therapeuten protestieren.* * *

Graz/Wien - Die Frage, ob Homosexualität eine psychische Störung ist, die man "heilen" kann, wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO seit 1992 eindeutig mit Nein beantwortet. Trotzdem drohe diese veraltete Ansicht zu neuen Weihen zu kommen, befürchtet die Psychoanalytikerin und Sexualtherapeutin Rotraud Perner mit einem Blick auf das Programm des interdisziplinären Kongresses "Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie" von 11. bis 13. Oktober in Graz.


>> Weiterlesen im Original

 

 
Italien: EU will Steuerprivilegien der katholischen Kirche kappen
Geschrieben von Matthias   
Dienstag, 4. September 2007
Wettbewerbsverzerrende Beihilfen in Italien vermutet
 
Brüssel/Rom - So etwas hat es in der Geschichte der europäischen Wettbewerbspolitik noch nicht gegeben: Die italienischen Katholiken müssen dieser Tage die verblüffende Erfahrung machen, dass das Beihilferecht der EU auch vor ihrer heiligen Kirche nicht Halt macht. Denn Europas oberste Wettbewerbshüterin Neelie Kroes geht hinter Kirchenmauern einem profanen Vorwurf nach: Sind Italiens Steuererleichterungen für Immobilien im Kirchenbesitz wettbewerbsverzerrende staatliche Beihilfen? In Brüssel waren dazu Beschwerden von Unbekannt eingegangen.
 
Über die EU-Behörde kam der heilige Zorn der Gläubigen: Kroes und ihre Leute seien Freimaurer und gehörten exkommuniziert, wetterten Vertreter der rechtsgerichteten Lega Nord. Andere Politiker der Opposition und der Kirche warfen der EU-Behörde "Antiklerikalismus" vor. Vertreter der konservativen Forza Italia witterten den Antichristen im eigenen Land und sahen die Handschrift "von manchem Vertreter der italienischen Politik". Der Vatikan stellte klar, dass es sich um eine Angelegenheit der Kirche Italiens handele und das Konkordat mit der Republik Italien nicht betroffen sei. [...]
 
 
Italien schenkt seiner Kirche 1 Mrd. Euro im Jahr
Geschrieben von Matthias   
Sonntag, 2. September 2007
[...] Denn die Kirche zahlt offenbar deutlich weniger Steuern an den italienischen Staat als andere Unternehmen - vor allem die Gebäude, die sie besitzt, sind steuerlich entlastet. Insgesamt geht es um Steuervorteile in der Höhe von einer Milliarde Euro im Jahr, schätzt die britische Zeitung "Guardian".
Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes will sich die Sache jetzt genauer ansehen, denn es könnte sich um unerlaubte staatliche Beihilfen handeln, sagt ihr Sprecher, Jonathan Todd: "Wir haben Informationen von den italienischen Behörden angefordert, was die Steuervergünstigungen für die Katholische Kirche angeht." Offizielles Prüfverfahren der EU ist das noch keines. Die Kommission will noch die Informationen aus Italien abwarten. Es könnte aber darauf hinauslaufen, dass die italienische Regierung Geld vom Vatikan zurückfordern muss. Wieviel, das ist noch offen.

>> Weiterlesen auf orf.at

Ähnliche Fälle gibt es bereits in Spanien und Belgien. (südtirol-online)
 
Polen: »Der Einfluß der Kirche ist enorm«
Geschrieben von Matthias   
Samstag, 25. August 2007

Interview in der Jungen Welt

Polens Katholiken erhalten jährlich etwa 1,3 Milliarden Euro öffentlicher Gelder, auch von der EU. Ein Gespräch mit Jan Baranski

Interview: Tomasz Konicz

Jan Baranski ist Vorsitzender der polnischen antiklerikalen Partei RACJA (racja.org.pl)

Laut Verfassung ist Polen ein laizistischer Staat. Gilt diese theoretische Vorgabe auch in der politischen Praxis?

Die politische Praxis entfernt sich oft von den rechtlichen Deklarationen. Ein Beispiel für die Richtigkeit dieser These war die Ratifizierung des Konkordats zwischen der Republik Polen und dem Vatikan durch das polnische Parlament 1998, das eindeutig gegen Verfassungsbestimmungen verstieß. Einige Politiker initiierten damals eine Beschwerde beim Verfassungsgericht, die von ihren Parteiführungen jedoch ausgebremst wurde.

[...]

>> Weiterlesen im Original

 
Schulgottesdienst: Schwänzen erlaubt!
Geschrieben von Matthias   
Mittwoch, 1. August 2007

Pressemitteilung des Landesverbandes NRW des IBKA vom 01.08.2007:

Am kommenden Montag beginnt in Nordrhein Westfalen das Schuljahr 2007/2008 - an vielen Schulen mit einem Gottesdienst. Der Landesverband NRW des IBKA (Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V.) macht aus diesem Anlass darauf aufmerksam, dass auch für Konfessionsangehörige eine Teilnahme an religiösen Veranstaltungen in keinem Fall Pflicht 

Kein Zwang zur Teilnahme an Schulgottesdienst und Religionsunterricht

IBKA-Landessprecher Rainer Ponitka beklagt, dass Schülerinnen und Schüler sowie die erziehungsberechtigten Eltern häufig nicht darüber aufgeklärt würden, dass die Teilnahme am Schulgottesdienst freiwillig ist. Auch werde oft nicht darüber informiert, dass eine Abmeldung vom Religionsunterricht jederzeit möglich ist. Rainer Ponitka: "Die verbreitete Nicht-Informationspolitik der staatlichen Schulen und Schulämter über die Freiwilligkeit der Teilnahme an Schulgottesdienst und Religionsunterricht widerspricht der Verpflichtung zur weltanschaulichen Neutralität des Staates, dessen Vertreter die Schulen sind. Sie stellt eine Irreführung der nichtgläubigen Schüler und ihrer Eltern sowie eine Missachtung der Religions- und Weltanschauungsfreiheit dar.

Staatliche Schulbehörden als Erfüllungsgehilfen der Kirchen

[...]


>> Weiterlesen beim IBKA


 

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 71 - 80 von 112

Wusstest du schon...

"Alle Welt regt sich über Lidl und Aldi auf. Kirche ist schlimmer." (Lindenmaier, MAV in der arbeitsrechtlichen Kommission der Diakonie)
 
Original template © 2006 das MedienKombinat GbR - Template (free and commercial Version) available at www.joomlabeauty.com
Modified version © 2007 Martin Hergert - redesigned for the website www.laizisten.de